Topspiel in Wetzlar
Als „Topspiel der Liga“ werden zumeist nur Duelle ausgewiesen, die zwischen den Erstplatzierten der TOYOTA Handball-Bundesliga ausgetragen werden – mit Fug und Recht als „Topspiel“ bezeichnet werden, darf aber auch die Partie zwischen der HSG Wetzlar und dem Aufsteiger TuS Nettelstedt-Lübbecke (Anwurf: Sa., 21. November 2009, ...
Nikolai Weber erwartet mit der HSG den TuS N-Lübbecke zum Topspiel.
Mit einem ausgeglichenen Punktekonto geht die HSG Wetzlar um Rechtsaußen Peter Jungwirth in die Partie gegen die finanzstarken Ostwestfalen, die vor allem auch dank des Engagements ihres Hauptsponsors Armin Gauselmann Hochkaräter wie Arne Niemeyer (HSV Hamburg) oder den Ex-Wetzlarer Alexis Alvanos (Rhein-Neckar-Löwen) verpflichten konnten. „Das wird ein richtig harter Brocken für uns“, weiß deshalb auch HSG-Trainer Michael Roth um die Schwere der Aufgabe. „Ich sehe Lübbecke nicht als typischen Aufsteiger, sondern stelle die Mannschaft aufgrund der Qualität der Einzelspieler auf eine Stufe mit den Füchsen Berlin. Wenn wir gegen den TuS etwas reißen wollen, dann geht das nur, wenn wir alle mit vollem Einsatz an einem Strang ziehen – sowohl Mannschaft als auch Zuschauer. Ich kann jedem Handballfan nur raten, sich dieses Spiel anzuschauen!“
„Wir freuen uns auf das Duell, denn wir haben trotz des letzten Heimsieges über Hannover noch etwas gut zu machen“, verrät Linksaußen Michael Allendorf. „Die beiden Punkte, die wir in Düsseldorf liegen gelassen haben, wollen wir uns mit Hilfe der Fans am Samstag wieder holen. Wenn wir uns vor allem in der Abwehr richtig reinhauen, dann haben wir auch eine realistische Chance!“ Und Kapitän Timo Salzer fügt an: “Lübbecke hat sicherlich unglaublich gute Einzelspieler, aber als Team sind wir meiner Meinung nach gefestigter. Wenn wir als Kollektiv auftreten und wieder einer für den anderen kämpft, dann ist ein Sieg drin!”
So sieht es auch Torhüter Nikolai Weber (Bild). „Das Spiel gegen Lübbecke wird ein Duell auf Augenhöhe, in dem Kleinigkeiten den Ausschlag geben können. Deshalb heißt es für uns volle Konzentration – auch im Angriff. Vor allem die freien Würfe müssen dann rein“, verlangt der 29jährige, der im gleichen Atemzug aber auch betont, dass es natürlich auch auf seine Leistung ankommt bzw. die seines Torhüterkollegen Vladan Krasavac.
Personell wird Trainer Roth nach aktuellem Stand annähernd aus dem Vollen schöpfen können. Nur Linksaußen Kevin Schmidt muss aufgrund einer Entzündung in der Schulter weiter passen müssen. Sein Gegenüber auf der rechten Flügelposition, Avishay Smoler, beißt trotz eines Außenbandabrisses im linken Fuß auf die Zähne und will beim „Spitzenspiel“ auf jeden Fall dabei sein.
Karten für das Duell der Tabellennachbarn gibt es unter der Ticket-Hotline 0641/6869-466 oder auch am Samstag an der Abendkasse, die etwa 90 Minuten vor Spielbeginn öffnet.
Quelle: HSG Wetzlar
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erstellt am 19.11.2009
erstellt am 19.11.2009








