11. Spieltag: Löwen mit Kantersieg
Mit dem Verfolgerduell zwischen dem TBV Lemgo und den Rhein-Neckar Löwen startete die TOYOTA Handball-Bundesliga bereits am Dienstagabend in den 11. Spieltag. Die Auseinandersetzung zwischen den beiden Tabellennachbarn verlief dabei allerdings zum Entsetzen der meisten der rund 5.000 Besucher in der Lemgoer Lipperlandhalle mit 22:38 erstaunlich einseitig. Die Gäste aus Baden legten los wie die Feuerwehr und ...
Am gestrigen Abend gelang dem HSV Hamburg ein deutlicher 37:25-Erfolg bei den Füchsen aus Berlin. Ähnlich wie das Gastspiel der Löwen in Lemgo war auch dieses Match früh entschieden. Bereits nach 19 Minuten lagen die Gäste von der Elbe deutlich mit zehn Treffern vorn (14:4) und hatten keine Mühe, das Match in der Folgezeit sicher nach Hause zu bringen. Die Hamburger, die in Hans Lindberg ihren besten Werfer hatten (sieben Treffer), bleiben mit jetzt 18:2-Punkten erster Verfolger des THW Kiel, während die Europacup-Ambitionen der Füchse nach der sechsten Niederlage im elften Saisonspiel einen weiteren empfindlichen Dämpfer erhielten.
Keinen Sieger hingegen hatte das Duell der beiden Traditionsklubs von Frisch Auf Göppingen und dem TV Großwallstadt. 27:27 hieß es nach aufregenden 60 Spielminuten, in denen sich lediglich der TV Großwallstadt zwischenzeitlich ein wenig absetzen konnte. Der TVG darf diesen überraschenden Auswärtspunkt ganz sicher als Erfolg werten. Das Team von Frisch Auf Göppingen, das in Dragos Oprea mit acht Treffern den besten Werfer des Spiels in seinen Reihen hatte, verpasste mit diesem Remis den Sprung zurück auf Platz drei.
Nur einen Punkt hiter Frisch Auf folgt der nächste Traditionsklub. Der VfL Gummersbach liegt nach dem mühsamen 28:24-Erfolg beim Aufsteiger TSV Hannover-Burgdorf mit 16:6-Punkten auf dem fünften Tabellenplatz und hat damit eine aussichtsreiche Ausgangsposition im Kampf um die Europacup-Plätze. Auch die SG Flensburg-Handewitt, die sich ebenfalls schwer tat im Heimspiel gegen MT Melsungen, darf nach dem 34:30-Erfolg wieder vom internationalen Wettbewerb träumen.
Zwei Teams, die bislang überaus positiv überraschten, treffen am Samstag um 19.00 Uhr aufeinander, wenn die HSG Wetzlar den Aufsteiger TuS N-Lübbecke empfängt. Der Gastgeber, der sich nach zehn Saisonspielen über eine ausgeglichene Punktebilanz (10:10) freuen kann, befindet sich gegenwärtig im gesicherten Mittelfeld und darf sich bei einem weiteren Erfolg vorsichtig in Richtung Europacup-Plätze orientieren. Ganz so weit sind die Ostwestfalen noch nicht, aber bei bislang acht Zählern aus zehn Begegnungen ist der Abstiegskampf rund um Nettelstedt zurzeit überhaupt kein Thema. Allerdings darf der von Coach Michael Roth trainierte Gegner als leicht favorisiert gelten.
Im zweiten Samstagspiel hingegen geht es tatsächlich um ganz wichtige Punkte im Kampf gegen den Abstieg, wenn Gastgeber GWD Minden den Gast aus Dormagen empfängt. Vor allem für den Gast aus dem Rheinland, der aus bislang neun Spielen gerade mal zwei Punkte holte, wäre ein Erfolgserlebnis immens wichtig, um wieder Anschluss an die rettenden Ränge herzustellen. Für die von Richard Ratka trainierten Mindener, die zuletzt trotz einer 27:31-Niederlage lange gegen den haushohen Favoriten Rhein-Neckar Löwen mithalten konnten, käme ein Heimsieg einem Befreiungsschlag gleich. Mit dann sieben Punkten könnten sich die Ostwestfalen wieder Richtung Mittelfeld orientieren.
Am Sonntag beschließt die Begegnung zwischen dem SC Magdeburg und der HBW Balingen-Weilstetten (Anwurf 17.45 Uhr) das Wochenendprogramm des 11. Spieltags in der TOYOTA Handball-Bundesliga. Das Spiel der HSG Düsseldorf gegen den THW Kiel ist auf den darauf folgenden Dienstag, 24. November, verschoben worden (Anwurf 20.15 Uhr).
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erstellt am 19.11.2009
erstellt am 19.11.2009








